Markterfolg durch interne Werbepower

Mangelt es im Unternehmen an interner Kompetenz in Kommunikation, PR und Werbung, verpufft die Wirkung auch der grössten Werbebudgets und der kreativsten Kampagnen. Vom Topmanagement bis zum Verkaufspersonal gilt: eine gewisse Portion Kommunikations-Knowhow ist unverzichtbar. 

Erschienen in: Schweizer Werbeagenda 2003 • Handbuch der Kommunikation • Orell Füssli  Mehr Werbeerfolg für das gleiche oder kleinere Budget: Kommunikative Intelligenz als Kernkompetenz

Wirtschaftlich unsichere Zeiten verführen manche Unternehmen und Organisationen zu Einsparungen in der Werbung. Das kann eine Abwärtsspirale in Gang setzen. Denn niedrigere Investitionen in das Finden und Binden von Kunden schmälern in der Regel die zukünftigen Einnahmen und Gewinne. Entdeckt und nutzt das Unternehmen jedoch seine kommunikative Intelligenz, kann es selbst bei kleineren Etats den Erfolg der Werbung kontinuierlich steigern. Es gewinnt an Glaubwürdigkeit und erhält mehr Kommunikationserfolg für das gleiche oder kleinere Budget. 

Erschienen in: Schweizer Werbeagenda 2003 • Handbuch der Kommunikation • Orell Füssli 
 Werbung mit geringer Glaubwürdigkeit

Die von Werbung und Information überfluteten Zielgruppen wissen durchaus zu unterscheiden, welche Informationen glaubwürdig sind. Das illustrieren z. B. die Ergebnisse einer Studie, die das Genfer Institut Erams im Auftrag von Ringier Romandie im Januar 2001 bei 1002 Personen in der Deutschschweiz und Romandie durchgeführt hat.
Laut einer SDA-Meldung wurden 1002 Personen zu ihrem Medienverhalten und zu ihrem Vertrauen in Medien und Institutionen befragt. Wie es im Tages-Anzeiger veröffentlichten Bericht heisst, glauben 84 % der Befragten den Informationen von Teletext, 78 % vertrauen den Informationen von Schulen, 75 % den via Radio verbreiteten, dicht gefolgt von TV und Presse. Politische Institutionen wie Kantonsbehörden und Bundesrat erreichen Glaubwürdigkeit bei 65 % der Personen, Kirchen bei 45 % und politische Parteien bei 21 %. Die wenigsten Befragten glauben den Informationen der Werbung, nämlich nur 10 %. 

Erschienen in: Tages-Anzeiger • Kehrseite • 9. Juni 2001 


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