Ausstellung litauischer Kunst-Fotografie im Turm Schloss Holligen

Europa ist ein vielfältiger Kontinent mit faszinierenden und entwicklungsfähigen Facetten. Zu den eher unbekannten europäischen Schönheiten zählt der baltische Kleinstadt Litauen mit seinen 3,7 Millionen Einwohnern. Einst das flächenmässig grösste Reich Europas erlebte Litauen ein turbulentes 20. Jahrhundert. Es gehörte zu den ersten Opfern der sowjetischen Expansion nach Osteuropa und ein halbes Jahrhundert später zu den Vorkämpfern der Befreiung von diesem Imperium. Heute ist es neues Mitglied der Europäischen Union.
Die Ausstellung «Die Baltische Fotolinse» im Turm Schloss Holligen am Loryplatz in Bern dokumentierte diese Entwicklung in 900 eindrücklichen Fotografien, die grösstenteils erstmals in der Schweiz zu sehen waren. Die Aufnahmen vermittelten Einblicke in das Leben der Menschen in Litauen der vergangenen 40 Jahre. Gleichzeitig zeugten sie vom reichen und vielseitigen Schaffen der engagierten, kreativen FotografInnen verschiedener Generationen. Einige sind bei internationalen Sammlern bereits sehr begehrt, andere sind der litauischen Avantgarde zuzurechnen. Die Ausstellung wurde ergänzt durch ein Begleitprogramm mit baltischen Filmen im Lichtspiel Bern sowie Vorträgen zu Litauen in der Schweizerischen Osteuropabibliothek in Bern.
www.fotolinse.ch 
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